
e Provinz Bari liegt zwischen den bekannten Tourismusanziehungspunkten Gargano und Salento. Sie steht fuer die Widerspruechligkeit Apuliens. Hier finden sich die Sehenswuerdigkeiten der Region: Kathedralen, Burgen, Trullis und Hoehlen.
Hier findet sich aber auch das besonders kulturell interessante Apulien: Geschichte, Tradition und Unerforschtes, wie Castel del Monte, die Quelle des Wissens, welche Antworten zu vielen Fragen der Menschheit in sich birgt.
Die Provinz Bari vereint die drei landschaftlichen Besonderheiten: Apulien der Kuestenstaedchen, Apulien des bezaubernden Valle d'Itria und die Weite der apulischen Hochebene, der Murgia. Die kleinen kalkst6einernen Orte leuchten unter der suedlaendischen Sonne. Hier befinden sich historische Orte, deren Haeuser aneinander zuhaften scheinen und an den Orient erinnern.
Das Land der Sonne: die Riviera der Trullis
Herrschaftliche Palaeste, Tuerme und historische Gebaude, Torboegen, Schatzkammern, unzaehlige Gaesschen und kleine Strassen kennzeichnen diese liebliche Gegend. Ueberall kann man auf kleine Schreine stossen, Gegenstaende oeffentlicher Verehrung, die wie Kapellen geschmueckt sind aber auch ihre Aehnlichkeit mit Museumsinventar nicht verleugnen koennen. Dann erreicht man ploetzlich einen kleinen hellen Platz mit Stiegenaufgaengen, grossen Eingangstueren, die zu versteckten Gartenanlagen fuehren.
Die apulische Kueste ist eine Reise zwischen Hass und Liebe: das Meer bedeutet Leben und Rastlosigkeit. Grosse und kleine Haefen wechseln einander ab. Oft, wie der Hafen von Giovinazzo, bestehen sie nur aus einer handvoll Fischerbooten , die sich zwischen Klippen und Felsen draengen. Man kann auch auf Kathedralen, wie im noblen Trani, oder auf alte Kirchen und Fischerboote, wie in Molfetta und Polignano, oder auf Orte, wie Monopoli, das uns in die Karibik versetzt, treffen. Hier kann man das Meer wie in einem Traum ueberquaeren mit der Abenteuerlust im Ruecken.
Fuer diejenigen, die sich nach einem ruhigen Rueckzugsort sehnen ist das Valle d'Itria genau das Richtige. Die Trullis von Alberobello versetzen den Besucher in eine bunte Maerchenwelt, die zum UNESCO Weltkulturerbe zaehlt. Locorotondo ist so hoch gelegen, dass es an Jerusalem erinnert, die Hauptkirche scheint wie eine Moschee, die von vielen Haeusern umgeben ist, wie eine Henne von ihren Jungen.
Das zauberhafte Castellana gleicht einem unterirdischen Disneyland, das sich ueber Millionen von Jahren formte und vom Wald von Fasano und dem Blumengarten Cisterino umschlossen ist.
Es gibt aber auch das Apulien des Urlaubs auf dem Gutshof, Zufluchtsort nicht nur fuer beruehmte Persoenlichkeiten, die von internationalen Argenturen, sogar von Hollywood, vermittelt werden.
Die reizvolle Unverbrauchtheit, angenehme Gerueche und urspruengliche Geschmaecker koennen an der Kueste wiedergefunden werden.
Das Valle d'Itria ist nicht nur seiner Trullis wegen bekannt sondern auch wegen seiner alten Gutshaeuser, die sich einst selbstversorgten. Hier wurde Getreide angebaut und am Feld gegessen, Gemuese wurde kultiviert, Vieh geweidet, gewandert und ausgeritten. Am Abend versammelte man sich um das offene Feuer im Innenhof des Guts. Gutsherren und Knechte trafen sich und assen,nach einem langen, arbeitssamen Tag unter der gluehenden Sonne, zusammen.
Diese Gutshoefe wurden von einer Generation an die naechste weitergegeben. Das moderne Apulien konnte diese Hoefe in ihrem Ursprung erhalten ohne auf heutige Ansprueche vergessen zu haben- die Zeit vergeht noch immer gemaechlich.
Das geheimnisvolle Land der Murgia
Die Provinz Bari besteht jedoch nicht nur aus einmaligen Landstrichen. Fuer diejenigen, die sich nach Aufregung und Leidenschaft sehnen gibt es die Hochebene der Murgia.
Steigen wir im Geiste in den blauen, wolkenlosen Himmel auf... Es eroeffnet sich die magische Landschaft der Murgia, ihre ohrenbeteubende Stille, ihre beinahe beunruhigende Endlosigkeit, ihre beaengstigende Grenzenlosigkeit.
Man kann die Murgia wie Indiana Jones durchquaeren, wie in einer Karawane, die nach einer Oase ausschau haelt oder mit einem Jeep die Schroffheit der Landschaft bezwingen aber man wird immer auf das stossen, was die Seele sucht...
Die Murgia gleicht einer Steinwueste, die von diejenigen geschaetzt wird, die sie lieben und willkommen heissen. Unter strahlender Sonne liegt Altamura, Gravina, Santerramo, Spinazzola und Minervino. Die Landschaft ist von tiefen Schluchten, wie offene Schlunte, Pulos und Graeben gekennzeichnet. Man kann die Hoehlen der Steinzeitmenschen und Ueberreste von Madonnen- und Christusdarstellungen finden.
Die Murgia bietet ueber 1500 Pflanzenarten, allen voran faszinierende Orchideen arten, den Cardoncello, eine Pilzart, die nur hier gedeiht und das Brot von Altamura, das seinesgleichen noch nicht gefunden hat. Dies sind einige Eigenschaften und Besonderheiten, die Friedrich den II., allgegenwaertiger Herrscher vergangener Zeiten, bezauberten und ihn nicht mehr aus Apulien fortgingen liessen.
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